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Willkommen im Mittelpunkt des Internets.
 
An dieser Stelle finden Sie zentrale und entscheidende Informationen über das Internet, seine Gewährsleute und Handlanger, über neue Märkte und neue Technologien. Willkommen im Mittelpunkt des Internets. Hier ist das Internet zu Hause, hier hat das Surfen wieder einen Sinn.
 
 Luthers Homepage

Wir wissen es heute definitiv: Luther hat seine Thesen 1517 nicht an die Pforte der Wittenberger Schlosskirche genagelt. Aber er hätte sie wahrscheinlich im Internet veröffentlicht, wenn er seinerzeit die Möglichkeit dazu gehabt hätte. Dort hätten sie dann auf seiner persönlichen Homepage gestanden, 95 Internetseiten im Frameset, pro Seite eine These.
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 Persönlichkeitsentfaltung im Internet

Jochen spricht nicht mehr mit Claudia. Beim gemeinsamen Chat hatten sich der Hamburger Tischler und die Gelsenkirchener Kosmetikerin kennen und schätzen gelernt und noch bis vor zwei Wochen als "Paar" bezeichnet. Aber dann war Jochen nach Gelsenkirchen gefahren, um seine virtuelle Partnerin leibhaftig zu erleben, und Claudia musste feststellen, dass der Angebetete sechs Jahre älter war als angegeben.
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 Die Güntflut

Es ist eine alte Tradition. Die Ägypter benutzten ihre Pyramiden, Römer und Griechen taten es in Tempeln und Thermen, Bischöfe und Feldherren ließen kaum eine Gelegenheit aus und die gotischen Kathedralen sind voll davon. Mittlerweile sind wir bescheidener geworden, begnügen uns mit öffentlichen Toiletten oder Bushaltestellen, um uns im Vorübergehen unsterblich zu machen.
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 Chatroom

Es war doch immer das gleiche: trotz der späten Stunde trieb sein Pflichtgefühl ihn dazu, noch einen letzten Blick auf seine Mails zu werfen. Er haßte den Gedanken, ins Bett gegangen zu sein und etwas wichtiges übersehen zu haben. Die Gefahr, daß er dabei noch eine Mitteilung bekam, die unverzügliches Handeln erforderte, war natürlich nicht groß, dennoch konnte er es nicht lassen.
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 Eine Metapher des Fortschritts
Für den ungeübten Beobachter besteht zwischen einem vollbeschäftigten und einem abgestürzten Computer kaum ein Unterschied. Computer sind auf die ständige Vermittlung ihrer Bemühungen angewiesen, auf die Zurschaustellung ihrer zeitraubenden Arbeit, um das Vertrauen in die Nützlichkeit ihrer Anstrengungen aufrecht zu erhalten. Niemand hat diesen Kampf so deutlich sichtbar gemacht wie Howard Jenkins, der längst zur Legende gewordene Erfinder des Fortschrittsbalkens.
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 Gedrehtes Wissen

Dinge, die mich interessieren, müssen sich nicht zwangsläufig drehen. Damit soll nicht gesagt sein, dass mich drehende Dinge nicht interessieren, aber sie interessieren mich nicht mehr als Dinge, die sich nicht drehen. Manch einen wird diese Einstellung vielleicht verwundern, sie mag unzeitgemäß erscheinen, denn die Mehrheit moderner, bildungsbeflissener Konsumenten ist da offenbar ganz anderer Meinung.
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  Willkommen im Mittelpunkt des Internet
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